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Auflassungsvormerkung

„Nach Eintragung der Auflassungsvormerkung muss dann der Kaufpreis bezahlt werden.“ sagt der Verkäufer. Bitte was?

Eine Auflassung hat nichts mit dem Auflassen der Haustür zu tun. Hier geht es um das Grundbuch. Die Eintragung des neuen Eigentümers nennt man „Auflassung“ und wenn ein Haus oder ein Grundstück gekauft wird, schaut der Notar vor dem Kaufvertragstermin ins Grundbuch, ob der Verkäufer wirklich der Eigentümer ist und ob das Grundbuch nicht gesperrt, also ein Vertrag auch wirklich geschlossen werden kann. Damit der Verkäufer nicht nach dem Verkauf zu einem weiteren Notar geht und das selbe Objekt nochmals verkauft, wird das Grundbuch gesperrt oder reserviert. Hierzu wird eine „Auflassungsvormerkung“ eingetragen, also das Objekt der Begierde für den neuen Eigentümer reserviert. Diese Vormerkung bleibt im Grundbuch, bis der Kaufpreis bezahlt und das Objekt übergeben wurde. Dann wird die Auflassungsvormerkung gestrichen und die Auflassung eingetragen. Erst jetzt ist der Käufer auch Eigentümer des Objektes. Wichtig ist, das im Kaufvertrag auch eine Regelung enthalten ist, dass die Auflassungsvormerkung gestrichen werden kann, wenn der Käufer nicht bezahlt! Sonst ist das Grundbuch nämlich reserviert und das Objekt kann nicht an jemand anderen verkauft werden. Fragen hierzu kann am besten ein Notar beantworten.

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