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Bodenrichtwert

„Mein Grundstück ist 1.250 Quadratmeter groß und da der Bodenrichtwert hier 400€ beträgt, ist das Grundstück 500.000€ wert.“

Ein Bodenrichtwert ist aber nur eine theoretische, statistische Größe. Er wird mindestens alle 2 Jahre vom örtlichen Gutachterausschuss errechnet. Basis sind dafür die Immobilienkaufverträge der vergangenen Periode (ein oder zwei Jahre), die der sogenannten „Kaufpreissammlung“ entnommen werden. Hierfür wird vom Kaufpreis z.B. einer Eigentumswohnung oder eines Hauses, der Wert des Hauses, der sonstigen Aufbauten auf dem Grundstück, der Außenanlagen, Bepflanzungen etc. abgezogen und der übriggebliebene Bodenwert wird durch die Grundstücksgröße geteilt. Natürlich ist das hier sehr einfach beschrieben, aber im Prinzip stimmt das so. Aus der Datenmenge wird dann für einzelne Gebiete, z.B. einer Stadt, der durchschnittliche Bodenrichtwert für eine durchschnittliche Grundstücksgröße errechnet. Die Kaufpreissammlung wird beim Gutachterausschuss geführt. 

Ist Ihr Grundstück größer als dieses „Durchschnittsgrundstück“ (fachlich richtig als „Richtwertgrundstück“ bezeichnet), dann kann es sein, das es pro Quadratmeter mit weniger bewertet wird, ist es kleiner , kann es unter Umständen auch höher bewertet werden.

Aber den Wert bestimmen auch die Lage in dieser sogenannten „Bodenrichtwertzone“ z.B. teure Einkaufsstraße, Wassergrundstück oder an der Eisenbahnlinie, der Schnitt des Grundstücks und damit seine Bebaubarkeit, der Bewuchs, der Baugrund, der Grad der Erschließung, etc.

Das oben genannte Grundstück kann damit 1 Million oder auch nur 200.000€ wert sein. Deshalb sollte man die Wertermittlung im Zweifel lieber einem Gutachter überlassen.

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